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Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder.
1.Mose 11,4
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In wenigen Tagen beginnt die Fußball WM – mit 48 Mannschaften die größte aller Zeiten und die Deutschen hoffen auf den nächsten Titel. 2014 waren sich Medien, Experten und Fans einig: Der Titel war ein Verdienst von Teamwork. Star war die Mannschaft inklusive Trainerstab, Physiotherapeuten, Betreuer und Köche. In unseren Gemeinden und Ortsallianzen verstehen wir uns auch als Team, und das zurecht, denn Teamarbeit ist der Grundgedanke Gottes für uns.
Pfingsten war die Geburtsstunde echter Teamarbeit, der Tag, an dem echter Teamgedanke wieder möglich wurde. Der war aus den Fugen geraten. In 1.Mose 11 lesen wir den Grund dafür.
1. Das Streben nach Macht und Anerkennung
„Auf! Jetzt bauen wir uns eine Stadt mit einem Turm, dessen Spitze bis zum Himmel reicht!“, so schrien sie damals, „Die Sehnsucht nach Ruhm war der Wunsch des Menschen von Anfang an und der Grund, warum Gott so energisch reagierte. Er hatte nichts gegen den Bau eines Turmes. Aber die Menschen wollten Macht und Unabhängigkeit von Gott. Und Gott greift ein. In einer Weise, die bis heute seine massivsten Auswirkungen hat.
2. Die Macht der Einheit
Gott selbst sagt in diesem Text: „Nun ist ihnen nichts mehr unmöglich“. Wenn Menschen einig sind, können sie unwahrscheinlich viel erreichen. Kommunikation ist dabei eine entscheidende Bedingung. Die war erst einmal vorbei. Auf den anderen hören und ihn verstehen ist der Schlüssel für erfolgreiches gemeinsames Handeln. “Und sie verstanden einander nicht mehr“. Das ist sicherlich ein Grund, warum Jesus in seinem intensiven Gebet in Joh 17 leidenschaftlich um die Einheit seiner Jünger ringt. Und Gott erhört dieses Gebet und fährt Pfingsten wieder herab und schafft die Voraussetzung für die Einheit der Christen. Die Möglichkeit des Hörens und damit des gegenseitigen Verstehens war wieder hergestellt.
3. Die Schöpfung der Unterschiedlichkeit
Ein dritter Aspekt begegnet uns in dem Text: „und sie fassten einen Entschluß. «Los, wir formen und brennen Ziegelsteine!»
Die Methode waren geformte Ziegelsteine. Alle Steine hatten dieselbe Form, waren uniformiert. Wenn man einen hohen Turm bauen will, so braucht man eine gute Architektur. Wer käme schon auf die Idee, mit Steinen ganz unterschiedlicher Form und Größe einen hohen Turm zu bauen. Das kennen wir auch heute. Eigene Ideologien und Machtbereiche brauchen uniformierte Menschen, in ihrem Denken und manchmal auch uniformiert in ihrem Aussehen. Eigenes Denken wird ausgeschaltet. Doch Gott baut seine Gemeinde gerade durch Unterschiedlichkeit, aus „lebendigen Steinen“ (1.Petrus 2,5) Zwei Dinge betont Petrus:
1.So wie der Teufel mit uniformierten Steinen bauen will, so baut Gott mit lebendigen Steinen. Jesus Christus ist der Einzige, der Menschen nach seinem Plan und seinem Willen einsetzen will und kann, ohne sie in ihrer Persönlichkeit und Gaben zu verändern – sondern ganz im Gegenteil: sie zu nutzen und zu entfalten.
2.Der Eckstein, das Fundament, das ist Jesus Christus und nichts anderes. Unser Fundament ist nicht unsere Tradition oder unser Fortschritt, sondern ist Christus selbst.
Das wünsche ich uns allen - zur Ehre Gottes.
Zur Vorbereitung und Gestaltung
- Nehmen sie doch eine der vielen und überall zugänglichen Spielpläne zur Hand und beten Sie für die Spieler (siehe Gebetsanliegen)
- Schauen Sie gemeinsam ein Fußballspiel und nutzen Sie die Gelegenheit vor dem Spiel, in der Halbzeitpause und nach dem Spiel zum gemeinsamen Gebet.
- Lesen Sie im Gottesdienst zur Ermutigung der Geschwister ein Zeugnis eines Fußballers, z.B. aus der Sportlerbibel „MORE“ oder „Kicker-Bibel“ (bei www.srsonline.de)
Gebetsanliegen
- Die Spieler und Trainer der WM, besonders diejenigen, die als Christens ich mutig und authentisch zu Ihm bekennen (siehe auch www.fussballmitvision.de, www.srsonline.de, www.ead.de)
- Für die Austragungsstädte: um Bewahrung vor Terror und Katastrophen, besonders diejenigen, die als Christens ich mutig und authentisch zu Ihm bekennen (siehe www.fussballmitvision.de)
- Für die örtlichen Fußball- und Sportvereine und um Möglichkeiten, ihnen die Liebe Gottes deutlich zu machen.
- Für die vielen offenen Türen bei „SRS e.V.“ und „Fußball mit Vision“ und um Bewahrung vor Anfeindung und Verleumdung in den Medien.
- Wir beten für die Fußballer, die durch Tiefen und Krisen gehen und gerade in diesen Zeiten offen sind fürs Evangelium.